Gemeinschaftsprojekt Zauberflöte

40 Jahre Musikschule: Große Begeisterung fĂŒr eine ganz besondere AuffĂŒhrung

Gemeinschaftsprojekt Zauberflöte

Von Jasmin Ohneszeit

Neukirchen-Vluyn. Den 40.Geburtstag der Musikschule sollte in diesem Jahr besonders gefeiert werden: Dazu organisierten die SĂ€ngerklassen unter der Leitung von Gabriele Hegemann nicht nur ein normales Konzert, sondern eine ganze Oper.

„Ich hatte schon lange den Wunsch die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart aufzufĂŒhren. Mir fehlte immer eine Stimme, die die schweren Passagen der Königin der Nacht singen kann", so Hegemann. Mit Sara KĂŒhnemund hat sie diese Stimme gefunden und am Sonntag konnten die Premiere der Oper in der Kulturhalle gezeigt werden.

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Kulturarbeit ausgezeichnet
Kulturarbeit ausgezeichnet - Foto von Ralph Sondermann/MFKJKS NRW

Im Landestheater Neuss wurden am Mittwoch die PreistrĂ€ger des Landesprojektes „Kinder- und Jugendkulturland NRW" ausgezeichnet. Das Gesamtkonzept zur kulturellen Bildung in Neukirchen-Vluyn wurde hierbei als eines der herausragenden und innovativen Kooperationsprojekte ausgezeichnet, wobei insbesondere die Einbeziehung verschiedener Akteure vor Ort in die Bewertung mit einfloss. Teilnehmende Projekte sollten den kulturellen Bewegungsraum von Kindern und Jugendlichen nachhaltig erweitern. Den mit 10.000 Euro dotierten Preis erhielt die Neukirchen-Vluyner Schulkulturarbeit nach 2010 und 2012 in diesem Jahr bereits zum dritten Mal. Hierbei stand die konzeptionelle Fortschreibung der bisherigen Arbeit besonders im Vordergrund. Drei SchĂŒlerinnen der Theodor-Heuss-Realschule stehen stellvertretend fĂŒr alle Kinder und Jugendlichen.

 
Personelle VerÀnderungen 2015/2016

Abschied nehmen mussten wir von Frau Benedens. FĂŒr ihren wohlverdienten Ruhestand wĂŒnschen wir ihr alles Gute.

Als neue Kollegin dĂŒrfen wir Frau Tersteegen (F/KR) begrĂŒĂŸen.

Viel Bewegung gab es unter anderem durch die GrĂŒndung der neuen Gesamtschule. Frau Rathmer-Naundorf ist als Konrektorin an die Gesamtschule gewechselt. Ihren Platz hat nun Herr Scholten (BI/SP) eingenommen. Frau Dietl, Frau Kaesling und Frau Raab haben sich an die Gesamtschule versetzen lassen, unterrichten aber auch noch weiterhin an der THS. Frau Seckin gehört zum Kollegium der THS, unterrichtet aber auch an der Gesamtschule. Von der Gesamtschule haben wir mit Herrn Prangen und Herrn Sobeck VerstĂ€rkung in den FĂ€chern Mathematik und Praktische Philosophie bekommen. Im Sekretariat kĂŒmmert sich neben Frau Schlicht nun auch Frau Heysters um die Belange von SchĂŒlern, Eltern und Kollegen.

 
Aktion Saubere Stadt
MĂŒllsammelaktion

Am 09.03.2015 hieß es auch bei uns "Gemeinsam fĂŒr eine saubere Stadt". Ausgestattet mit gelben Handschuhen und MĂŒllsĂ€cken waren die SchĂŒler der JahrgĂ€nge 5 und 6 den ganzen Vormittag mit ihren Klassenlehrern unterwegs. In verschiedenen Gebieten von Neukirchen-Vluyn wurde fleißig MĂŒll gesammelt. Es ist erschreckend, wie viel wilder MĂŒll auf Straßen, Wegen und in GrĂŒnanlagen zu finden ist. Neben jeder Menge KleinmĂŒll (GetrĂ€nkedosen, BonbontĂŒten, ...) wurden z. B. auch ganze MĂŒllsĂ€cke, ein Sonnenschirm und ein alter VogelkĂ€fig gefunden. Insgesamt wurden an diesem Vormittag 70 große SĂ€cke mit MĂŒll gefĂŒllt und von der Stadt NV entsorgt.

 
Theatertill in unserer Schule

Die SchĂŒler der 9ten und 10ten Klassen erlebten im PZ ein sehr realistisch gespieltes TheaterstĂŒck zum Thema „Opfer“ und „TĂ€ter“.

Die SchĂŒler wurden offiziell eingeladen sich Berichte ĂŒber Gewalt anzuhören. Es wurde den SchĂŒlern im Vorfeld erzĂ€hlt, dass die auftretenden Personen vom Sozialgericht die Auflage hĂ€tten, von ihren Erfahrungen mit Gewalt zu berichten. Es wurden somit wahre Geschichten erwartet. Die Schauspieler erzĂ€hlten ihre Geschichte in den Rollen als tĂŒrkisch-stĂ€mmiger Diskriminierter, eine mobbende SchĂŒlerin, ein schlagender Lehrer, ein gewalttĂ€tiger Neonazi und die Zeugin einer Vergewaltigung, die durch mutiges Eingreifen selbst zum Opfer wurde.

GesprÀch mit einer Person

Anschließend hatten die Jugendlichen die Gelegenheit zehn Minuten lang sich mit einer vorgestellten Person zu unterhalten und Fragen zu stellen. Die SchĂŒler waren ĂŒber die einzelnen Rollen sehr erbost und es kamen GefĂŒhle und Emotionen auf. Interessant war, dass die SchĂŒler sich am deutlichsten von dem Neonazi distanziert haben, der auch in einem SchlussplĂ€doyer sein Fett abbekam.

Die Auflösung

Danach wurde den SchĂŒlern die Sache erklĂ€rt und die Diskussion als TheaterstĂŒck aufgelöst: „Wie sicherlich schon vermutet, sind wir Schauspieler.“ Dabei wurde den SchĂŒlern deutlich gesagt, dass es sich um tatsĂ€chliche Straftaten in NRW handelt. Im Nachgang konnten die SchĂŒler Fragen stellen und ihre EindrĂŒcke Ă€ußern. Sie lobten die SchauspielerfĂ€higkeiten und waren von der Inszenierung sehr beeindruckt. Die Nachbereitung im Unterricht erfolgt nun in den verschiedenen FĂ€chern, da die Lehrer ebenfalls das TheaterstĂŒck als sehr lehrreich empfanden.

 
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